News 2022

Zeltlager beim Judo-Club Weyhe

Endlich! Zwei Jahre lang mussten die Judoka des JC-Weyhes auf ihr geliebtes Zeltlager verzichten, ehe es nun wieder in gewohnter Form stattfinden durfte.Nicht nur bei den teilnehmenden Kindern, auch bei den Betreuern, war die Freude groß.

Nachdem am Freitagabend alle Zelte auf der Jugendwiese in Hatten aufgebaut wurden, wurden die insgesamt 38 Judoka am Samstag auf dem Zeltplatz begrüßt. Erstmalig fand das Zeltlager dieses Jahr mit befreundeten Judoka aus Varrel statt. Nach einigen kleineren Spielen wartete das erste Highlight auf die Teilnehmenden. Während die Jugendlichen den angrenzenden Kletterwald besuchten, machten die jüngeren Judoka das Freibad unsicher. Anschließend stärkten sich alle mit Hotdogs und leckeren Getränken. Dann war es auch schon Zeit für die legendäre Nachtwanderung. Aufgeteilt in die Gruppen „Detektive“ und „Spione“ machten sich alle Kids auf den Weg und lösten dabei verschiedene Aufgaben. „Es war schön zu sehen, wie alle als Team die Aufgaben lösen konnten“, fand Erik Albrecht, welcher selbst seit einigen Jahren als Betreuer beim Zeltlager dabei ist. Bei Stockbrot am Lagerfeuer klang der Abend gemütlich aus. Nach einer kurzen Nacht begann auch der Sonntag mit bestem Wetter. Nun durften die jüngeren Judoka in den Kletterpark und die Jugendlichen konnten Schwimmen gehen.

Schlussendlich konnten sowohl alle Teilnehmer als auch alle Betreuer festhalten, dass das Zeltlager wieder ein voller Erfolg war!

Für drei Judoka des JC-Weyhe stand bereits eine Woche später ein weiteres Highlight an: Kurze Zeit nach dem Zeltlager konnten alle drei Judoka ihre Prüfung zum nächsthöheren Gürtel bestehen. So dürfen sich Keno B. und Jerome P. Über ihren neuen gelborangenen Gürtel freuen und Louisa V. darf sich zukünftig den blauen Gürtel umbinden.

Ferienspass beim Judo-Club Weyhe

Auch in diesem Jahr hat der JC Weyhe wieder für viel Freude bei den teilnehmenden Kindern der Ferienkiste gesorgt. Nach zwei Jahren voller Corona-bedingter Einschränkungen konnte die Ferienkiste dieses Jahr wieder in gewohnter Form stattfinden. Nicht nur die Betreuer, auch die Kinder hatten sichtlich Spaß daran, ohne Sicherheitsabstand trainieren zu dürfen. Somit war es dieses Jahr wieder möglich erste Würfe und Haltegriffe zu erlernen und auch das richtige Fallen wurde fleißig erprobt. Trotz sommerlicher Hitze waren alle Teilnehmenden voller Eifer dabei und konnten sich am Ende über ein wohlverdientes Eis freuen.

Wir hoffen, dass wir allen Kindern einen schönen Einblick in die Welt des Judos gewähren konnten und freuen uns, euch vielleicht auch bald beim regulären Training begrüßen zu dürfen!

“Willkommen im Reich der Dan-Träger”

Am vergangenen Sonntag war ein besonderer Tag für die drei Judoka Finja Bollmann, Antonia Volland und Erik Albrecht. Bereits seit über zwei Jahren trainierten die drei fast täglich und traten nun zur heiß ersehnten Schwarzgurtprüfung an. Zwar fühlten sich alle gut vorbereitet, doch die Aufregung war groß, denn es galt drei Prüfer von dem eigenen Können zu überzeugen.

Zunächst musste von den drei Judoka jeweils die sogenannte Nage-no-Kata (exakt einstudierte Würfe mit einem Partner) vorgeführt werden, ehe diverse Standardsituationen im Stand und im Boden präsentiert wurden. Um den ersten Dan im Judo tragen zu dürfen, haben die Prüflinge im Vorfeld einen Vortrag zu ihrer jeweiligen Spezialtechnik ausgearbeitet, um sie nun der Prüfungskommission, sowohl theoretisch als auch praktisch, zu präsentieren.

Nach drei Stunden anstrengender Prüfung konnte das freudige Ergebnis verkündet werden: alle drei Judoka des JC-Weyhe haben die Prüfung bestanden und dürfen sich fortan den schwarzen Gürtel umbinden. „Wir sind überglücklich, dass sich die vielen anstrengenden Trainingseinheiten ausgezahlt haben. Besonders möchten wir uns bei unserem Trainer Claus bedanken, der uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht!“. Auch an Louisa und Lennart sei an dieser Stelle ein großer Dank ausgesprochen, denn die beiden unterstützten die Prüflinge durch viele nützliche Tipps.

Da die drei bereits im vergangenen Jahr ihre Trainer-C Prüfung bestanden haben, dürfen sie nun mit dem Erreichen des ersten Dans eigenständig Judogürtelprüfungen abnehmen. Rundum ein voller Erfolg! „Willkommen im Reich der Dan-Träger“ begrüßt Trainer Claus die frisch graduierten Schwarzgurtträger.

 

Judo-Safari 2022 -  der Judo-Club Weyhe wieder voll in Aktion

Nachdem im vergangenen Jahr die Judo-Safari des Judo-Club Weyhe coronabedingt ausfallen musste, konnten sich dieses Jahr die Nachwuchsjudoka vom JC Weyhe, zusammen sind den Judofreunden des TUS Varrel, wieder über spannende Aufgaben und Wettkämpfe freuen.

Bei der Judo-Safari handelt es sich um einen Vielseitigkeitswettbewerb, bei dem Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren ihre Geschicklichkeit, Ausdauer und Kreativität unter Beweis stellen müssen, um am Ende eines der beliebten Abzeichen zu erreichen, wie etwa das „gelbe Känguru“ oder den „schwarzen Panther“ (angelehnt an die verschiedenen Farben der Judogürtel). Während in den vergangenen Monaten bereits der Leichtathletikpart sowie die Kreativaufgabe von den jungen Judoka zu Hause gemeistert wurden, trafen sich am Samstag alle Judoka in der Leester Sporthalle zum letzten und alles entscheidenden Judo-Wettkampf.

Bei gemütlicher Atmosphäre und einigen Leckereien wuchs die Freude auf die langersehnten Kämpfe auch bei den Eltern, denn für viele Kinder waren es die allerersten Judo-Wettkämpfe vor Publikum. Den Start machten die Jüngsten, welche sich spannende Kämpfe lieferten. Besonders hervor stach hierbei unteranderem Noah, der alle fünf Kämpfe souverän für sich entscheiden konnte. Anschließend durften auch die älteren Judoka auf die Matte und sich unter lautstarkem Applaus und Anfeuerungsrufen mit ihren Mitstreitern messen. Nach spannenden Kämpfen wurden alle Kinder belohnt, indem sie an dem vom Verein gebastelten Glücksrad drehen durften und sich über tolle Gewinne freuen konnten.

Nach der Auswertung aller Ergebnisse stand am nächsten Tag fest: Keno ist der neue „Safari-Champion“ und darf sich über die höchste Punktzahl und damit über das Abzeichen des „schwarzen Panthers“ freuen. Doch Thees fasste treffend zusammen, was wohl alle bestätigen können: „Das allerwichtigste ist doch, dass wir alle richtig viel Spaß bei der Safari hatten!“. Diesen Worten lässt sich nichts hinzufügen.

Auch das nächste Highlight des JC-Weyhes lässt nicht lange auf sich warten: Bereits Anfang September werden alle Kinder, Jugendlichen und Trainer zum alljährlichen Zeltlager in Hatten zusammenkommen.

weitere Bilder findest du unter: Fotos/Judo-Safari 2022 viel Spaß beim Stöbern…

 

 

 

 

 

Judo-Club Weyhe zu Besuch bei den Tigern

700 Judoka, eine Halle und spürbarer Siegeswille! Mit diesen Worten lässt sich der am vergangenen Wochenende stattgefundene Tiger-Cup, ausgerichtet von den Judo-Tigern Visbeks, beschreiben.

Seit über einem Jahr fand endlich wieder ein Turnier statt und der Judo-Club Weyhe ließ sich die Chance nicht entgehen teilzunehmen. So machten sich Erik Albrecht, Antonia Volland und die Trainer Louisa Volland und Claus Dierks auf den Weg nach Lutten. Wie sehr allen Judoka das Kämpfen gefehlt hat, ließ sich auf den ersten Blick erkennen: Judoka von unter zehn Jahren bis über 40 Jahren waren aus ganz Deutschland angereist um ihr Können unter Beweis zu stellen.

Hochmotiviert startete Erik Albrecht in einer der am stärksten besetzten Gewichtsklassen. Trotz höherer Graduierung seines Gegners gab Erik von der ersten Sekunde an Alles und es entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe, ehe Erik knapp das Nachsehen hatte. Auch im zweiten Kampf ging der Sieg denkbar knapp an Eriks nächsten Gegner. Dennoch zeigte sich Erik zufrieden: „Es war schön endlich mal wieder die Wettkampfatmosphäre zu spüren. Das gibt mir Motivation für das weitere Training!“. Anschließend startete auch Antonia Volland bei den Frauen ins Turnier. Da in ihrer eigentlichen Gewichtsklasse nur eine weitere Gegnerin gemeldet war, entschied sich Antonia spontan in der nächsthöheren und stärker besetzten Gewichtsklasse anzutreten. In ihrem ersten Kampf konnte sie bereits nach kurzer Zeit durch einen Wurf nach hinten in Führung gehen und nach erneuter Ausführung des gleichen Judowurfs den Kampf für sich entscheiden. Zwar fehlte bei dem nächsten Duell noch etwas Kraft, dennoch fiel auch Antonias Fazit nach dem Wettkampf positiv aus: „Eigentlich fokussieren wir uns im Training momentan auf die Vorbereitung zur Schwarzgurtprüfung, die wir in einem Monat ablegen möchten. Mit einem Wurf zu siegen, den ich extra für die Prüfung intensiv trainiert habe, ist schon cool.“

Auch für die Nachwuchsjudoka des JC-Weyhes wird es bald spannend: es folgt der letzte Teil eines seit mehreren Wochen laufenden Turniers, das aus mehreren Etappen besteht und mit einem großen Judowettkampf abschließen wird.