Erfolgreicher Start in das Wettkampfjahr 2026

Für drei Weyher Judoka startete das Wettkampfjahr am vergangenen Wochenende mit der Bremer Landeseinzelmeisterschaft der Männer und Frauen.
Bereits vor den ersten Kämpfen des Turniers stand fest, dass Antonia Volland mangels Gegnerinnen den ersten Platz belegen wird. Da die Judoka der nächsthöheren Gewichtsklasse nicht antrat, konnte leider auch kein Freundschaftskampf stattfinden. Dies war jedoch kein Grund betrübt zu sein, denn nun hieß es Noah Wölkner und Erik Albrecht lautstark anzufeuern.
Noah und Erik traten in der gemeinsamen Gewichtsklasse -73 kg an. Die am stärksten besetzte Gewichtsklasse.
Noah startete etwas zurückhaltend in seinen ersten Kampf und wurde von seinem Gegner mit einer Wurftechnik überrascht. Mit höchster Konzentration bestritt er seinen zweiten Kampf und versetzte alle in Staunen, als er seinen höher graduierten Gegner um ein Haar abwürgte. Es fehlte nicht viel und der Sieg wäre auf Noahs Seite gewesen. Für dieses Mal reichte es für den siebten Platz. Als einer der jüngsten Teilnehmer des Turniers kann Noah auf seine gezeigte Leistung sehr stolz sein.
Ein optimaler Start in das Turnier gelang Erik. Die Aufregung vor dem ersten Kampf war groß, musste er schließlich gegen einen Judoka kämpfen, gegen dem er im vergangenem Jahr gleich zweimal das Nachsehen hatte. Heute gelang Erik die Revanche und nach einem starken Haltegriff durfte er sich über den verdienten Sieg des Kampfes freuen. Nach dem Motto „Never change a running system!“ gewann Erik auch seinen zweiten Kampf durch einen Haltegriff. Im Halbfinale musste er sich dem späteren Landesmeister geschlagen geben. Motiviert startete Erik in den Kampf um Platz drei, doch die drei vorherigen Kämpfe waren sehr kräftezehrend gewesen. Durch einen kleinen Fehler, den sein Gegner clever für sich nutzte, unterlag Erik auch in diesem Kampf. Ärgerlich, doch die Freude über die gewonnenen zwei Kämpfe und den verdienten fünften Platz überwogen.
Voller Vorfreude auf die kommenden Turniere machten sich die Drei bei bestem Wetter auf den Rückweg.